Agenda

In den Goldtresor der ZKB

Der Schatz unterm Paradeplatz: Exklusive Führung für den ZPV. 9.9.2010, 11.30 – 13.30h. Leider schon ausgebucht! Mehr»

Deutschland Gastland am Medienball 2010

Am 30. Oktober 2010 findet die diesjährige Ausgabe des traditionsreichen „Schweizer Medienballs“ statt. Der Kartenvorverkauf ist eröffnet. Mehr»

Digitale Arbeitsinstrumente für Journalisten

SFJ-Weiterbidlungsseminar. Freitag, 5. November 2010, 10 – 16 Uhr, Zürich.
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Mai 2006
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Einsatz für den GAV

Der Dachverband Impressum, dem der Zürcher Presseverein angehört, hat vergangene Woche auf dem Gurten bei Bern getagt. Der ZPV war mit einer fünf-köpfigen Delegation unter Leitung von Alt-Präsident Felix Aeberli (Fotograf) vertreten. Impressum legte dabei die Marschroute fürs laufende Jahr fest. Wichtigstes Ziel bleibt der Einsatz für einen GAV. Weiter riefen die Delegierten dazu auf, Artikel 293 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Er stellt die Veröffentlichung von amtlichen geheimen Verhandlungen unter Strafe und ist bereits vom Europäischen Gerichtshof kritisiert worden.
In diesem Zusammenhang findet am 1. Juni eine Diskussionsveranstaltung statt. Siehe Agenda.
Der ZPV ist die Standesorganisation der Medienschaffenden im Grossraum Zürich und vertritt rund 1500 Journalistinnen und Journaliste
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Erfasst von am 31. Mai 2006

Nächste Runde im GAV-Poker

In der Auseinandersetzung um einen Gesamtarbeitsvertrag zwischen den Medienhäusern Deutschschweiz/Tessin und den Tausenden von Medienschaffenden kommt es demnächst zu einem Beschluss. So besagen es wenigestens die jüngsten Gerüchte. Demnach soll das Eidgenössische Einigungsamt die Parteien formell an den Runden Tisch aufbieten. Die Verleger haben sich bisher gegen eine solche verordnete Gesprächsaufnahme ausgesprochen. Seit bald zwei Jahren befinden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Medienbranche in einem absurden Patt-Spiel.
   Der GAV hat für angestellte und freie Journalisten Vorteile gegenüber dem Individualvertrag oder den sonst anzuwendenden OR-Bestimmungen: Lohn, Ferien, Überstunden, Sozialleistungen, Kündigungsfrist. (pv.ch)

Erfasst von am 31. Mai 2006

Suche nach sendetauglichem Namen

Das neue Schweizer Privat-TV dürfte sich 3+ nennen. Das berichtet persoenlich.com auf Grund von Domain-Namen, welche Chef Dominik Kaiser reservieren lassen hat. Offiziell soll demnächst informiert werden. Das bisher als Elevator TV firmierende Unterhaltungsfernsehen wird von der Cinecom vermarktet. Als Starttermin wird September genannt. (pv.ch)

Erfasst von am 31. Mai 2006

Aeschbi und der Liebstöckel

Für Kurt Aeschbacher, den TV-Moderator und Gastro-Unternehmer, geht Liebe durch den Magen. Per Newsletter preist er einen besonderen Abend in seinem Zürcher Suppenrestaurant Zuppamundial (Puls 5) an. Aeschbi liest «homo-erotische» Passagen aus der Weltliteratur vor, die Restaurantbesucher/innen löffeln währenddessen ihr Süppchen. Die 5 Gänge, «Liebesbotschaften» genannt, sollen in eine «neue Extase» führen. Es gibt: Salat Aphrodite mit Liebstöckel (eine Würzpflanze), Kokossuppe mit Chili, Thunfischtatar mit Ingwer, Rindsfilet mit Granatapfel und ein Schokoladen-Shot mit Erdbeer und Pfeffer. Selbstverständlich ist die Liebe käuflich: 5 Gänge für 79 Franken. (pv.ch)

Erfasst von am 31. Mai 2006

«Tapetenwechsel»: Noch nicht ganz einzugsbereit

Kurz vor der Sommerpause sei die Zügel-Show von SF immer noch eine Baustelle. Dies besagen Gerüchte, welche derzeit in der TV-Branche die Runde machen. So seien etwa die Sponsorenverträge kurz vor Drehbeginn noch immer nicht alle unterzeichnet. Sicher ist hingegen, wer die Show moderiert: Susanne Kunz (27, Ex-«Eiger, Mönch & Kunz»). Dies meldet der «Blick». Kunz soll sich gegen Andrea Jansen und Myrto Joannidis durchgesetzt haben. Kunz hat eine Auszeit in Paris genommen und ist Mutter geworden. «Tapetenwechsel» wird von Faro TV (Condor Films) produziert und soll ab 19. September auf SF2 ausgestrahlt werden. (pv.ch)

Erfasst von am 30. Mai 2006

«Eine klare Machtdemonstration der Israeli»

Karin Wenger, die 26-jährige NZZ-Journalistin ist kurze Zeit zu Hause in Zürich, um den Journalistenpreis entgegenzunehmen. Sie schildert die Schikane bei der Ausreise aus dem Gazastreifen (pv.ch berichtete).

PV.CH: Wie geht es Ihnen eine knappe Woche nach dem Vorfall?
Wenger: Es ist ein grosser psychischer Stress gewesen. Jetzt aber habe ich mich erholt. Ich habe viele nette Anrufe erhalten.

Was war Ihre Aufgabe im Gazastreifen?
Ich bin dort 10 Tage herumgereist, um die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Bevölkerung zu recherchieren.

Und bei der Ausreise passierte es dann.
Im Check Point ist man von Stahl und Beton umgeben, ich ganz allein, oben steht ein Typ mit Gewehr, vor einem ein Scanner, sonst nur Kameras, Anweisungen kommen über Lautsprecher. Ich musste die Hose ausziehen und durch eine Maschine lassen. Nur in Unterhosen musste ich mit erhobenen Armen durch den Scanner gehen. Als ich die Hose wieder anhatte, liessen sie mich das noch zwei weitere Male wiederholen.

Wie war das für Sie?
Ich fühlte mich ohnmächtig und ausgeliefert. Es war eine klare Machtdemonstration der Israeli. Ich war müde und heulte, weil die Schikane nach eineinhalb anstrengenden Gazawochen noch die letzten Nerven kostete. In diesem Moment rief SF-Korrespondent André Marty auf mein Handy an. Er intervenierte dann bei den Soldaten vor Ort sowie beim Verteidigungsministerium.

So etwas ist anderen Schweizer Medienschaffenden auch schon passiert. Rechnet man nicht einfach mit solchen Schikanen?
Anderen Schweizer Journalisten ist schon Ähnliches passiert, aber bisher hat sich nie jemand getraut, etwas zu sagen. Natürlich ist Journalismus im Nahen Osten schwieriger als in Zürich. Doch gewisse Regeln müssen auch von Israel eingehalten werden. Der Scanner steht ja neu dort, genau dass man solche Prozeduren nicht mehr über sich ergehen lassen muss – und wenn, dann soll sich eine Frau vor einer Soldatin entkleiden müssen.

Kam von offizieller Seite schon eine Entschuldigung?
An mich persönlich bisher nicht, nur die allgemeine Verlautbarung vom Verteidigungsministerium.

Der Vorfall hat in der Branche grosses Echo gefunden.
Das hat mich überrascht. So geht davon jetzt ein Signal aus. Wenn die nämlich schon mit uns so umgehen, wie gehen sie dann mit den Leuten um, die dort leben und keinen Presseausweis oder Schweizer Pass haben. Der Vorfall hat mich in dieser Hinsicht noch nachdenklicher gemacht.

Karin Wenger wird kommende Woche wieder in den Gazastreifen reisen. Sie berichtet regelmässig für NZZ sowie ZU und schreibt ein Buch über die Region. (sut.)

Erfasst von am 29. Mai 2006

Brasil-Camp: Hohe Gebühren für Berichterstattung

Der Aufenthalt der brasilianischen Fussball-Nationalmannschaft in der Schweiz sorgt für Aufsehen. Die Veranstalterin Attaro AG Wil (Teil der Kentaro Group London) hat von den Vertretern der elektronischen Medien hohe Gebühren für die Berichterstattung über Trainingscamp und Test-Matches verlangt. Nach Einsprache gegen die unübliche Praxis wird nun eine Pauschale von 300 Franken verrechnet, dazu kommen je 100 Franken pro Presseplatz für die Spiele in Basel (gegen FC Luzern Selection) und in Genf (gegen Neuseeland). Die von Attaro mandatierte EQ Media Service Zürich erklärt, dass sich lediglich ein Medium gegen die Gebühren gewehrt habe. (pv.ch)

Erfasst von am 29. Mai 2006

Exklusiv: Das letzte Hotelzimmer in Bad Bertrich

Früher lautete der Slogan der kleinen Ortschaft mit so genanntem Staatsbad: «Das Bad mit der einzigen 32 Grad naturwarmen Glaubersalztherme Deutschlands». Seit Köbi Kuhn es als Basislager auf dem Weg zum WM-Pokal auserkoren hat, wirbt Bad Bertrich so: «Quartier der Schweizer Nationalmannschaft zur Fussball-WM». Das Staatsfernsehen SF hat sich im Staatsbad bereits grossflächig eingemietet. Gut gelegene Hotelzimmer sind rar. Recherchen von presseverein.ch haben aber ergeben, dass im «Quellenhof» extra für Schweizer Medienschaffende noch ein paar Zimmer freigehalten werden – 50 Meter vom Medienzentrum und Sicht aufs gegenüberliegende Spielerhotel inklusive: www.quellenhof-bad-bertrich.de. (pv.ch)

Erfasst von am 28. Mai 2006

Anna Maier: Mit Freund zusammengezogen

Die Liebe spielt im Leben von «Eiger, Mönch & Maier»-Moderatorin Anna Maier (28) eine noch grössere Rolle als das TV. Auf jeden Fall berichtet die Boulevard-presse seit der Blitzheirat mit einem Radio-24-Moderator regelmässig über die neusten Entwicklungen. Rückblende auf die letzten zwei Jahre: Frühling 2004 Scheidung vom Moderator, Herbst 2004 Zusammenziehen mit einem Tele-Züri-VJ, Frühling 2005 Auszug des VJs, Herbst 2005 neue Liebe mit einem Regisseur. Nun meldet das Umfeld der SF-Moderatorin: «Sie ist mit ihrem Freund zusammengezo-gen und total happy!» Dieser ist für einmal nicht so prominent, könnte es aber noch werden. Regisseur Niklaus Hilber (35) feiert im Herbst Premiere mit der Komödie «Schtunk», in der ein kranker Bundesrat auf Cannabis als Medizin setzt. (K.Latsch)

Erfasst von am 28. Mai 2006

The Wrong Guy – Rerun

Fussballer studieren ihre Fehlleistungen auf Video. Ab und an tut das auch Medienschaffenden gut. Hier gibts das kürzliche BBC-Interview mit dem verwechselten Experten zu sehen, der als «the wrong guy» Mediengeschichte schrieb: http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/4774429.stm oder http://www.guygoma.com. Wer kein Mediaplayer hat, behaupten böse Zungen, brauche abends nur den TV anmachen und habe ebenfalls gute Chancen, völlig unwissende Moderatoren halb wissende Experten befragen zu sehen. (pv.ch)

Erfasst von am 28. Mai 2006