Agenda

Service Public: Commmunication Summit 12

Service Public im digitalen Zeitalter: Communications Summit 2012 von ZPV und ZPRG in der ETH, Dienstag, 7.2.12, 18 Uhr  Mehr»

C’est la vie

Pressebilder seit 1940 - im Landesmuseum Zürich 11.1. bis 22.4.2012 Mehr»

September 2006
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Justice pour Sarko

«Le Matin» (CH) muss dem betupften Innenminister Nicolas Sarkozy (F) einen Euro (EU) Schadenersatz zahlen; dies weil das Provinzgericht Thonon-les-Bains (F) befand, über die Ehekrise eines Ministers dürfe nicht berichtet werden; auch die Gerichtskosten gehen zu Lasten des Westschweizer Blattes; Sarkozy hat unterdessen in einem Buch namens «Témoignage» selber Einblick in sein Eheleben gewährt. (pv.ch)

Erfasst von admin am 23. September 2006

Regional-Tagi: Stellen nochmals zählen!

Auf der Redaktion des TA-Stammhauses kursiert die Meinung, die Tamedia greife etwas hoch, wenn sie von «60 bis 70 neu geschaffenen Stellen» für die Regionalsplits spreche. «Die sollen nochmals zählen, so viele sind es nicht», sagen kritische «Tagianer». Sobald ab 6. November das neue Impressum publiziert wird, können die internen Skeptiker schwarz auf weiss sehen, wie viele Mitarbeiter tatsächlich eingestellt worden sind. (pv.ch)

Erfasst von admin am 23. September 2006

Noch einer sind zwei zu viel

SF sucht einen Doppelgänger für Moderator Sven Epiney. Leutschenbach will damit allerdings nicht sein Personalproblem, das ihm durch den unglücklichen Anna-Maier-Abgang entstanden ist, lösen. Die Person (gross gewachsene Frauen haben durchaus eine Chance) darf vorerst lediglich einmal mit Epiney in der Quiz-Show «5 gegen 5» auftreten. (pv.ch)

Erfasst von admin am 23. September 2006

Kein Kommentar vom Runden Tisch

Die Unterhändler der Journalisten und der Medienhäuser haben sich auf dem «Einigungsamt» in Bern getroffen. Unter Mediation des Seco kam die verfahrene Situation um den gekündigten GAV zur Sprache. Die Sozialpartner sassen länger als geplant zusammen. Zu den Resultaten ist jedoch nichts zu erfahren. Weder die Standesorganisationen Impressum und Comedia, noch der Verband Schweizer Presse haben beim Verlassen des Gesprächsortes irgendetwas verlauten lassen. Das Seco hat ein dürres Kommunikee veröffentlicht. Es darf deshalb davon ausgegangen werden, dass ein zweites Treffen anberaumt worden ist. Das wäre angesichts der verhärteten Fronten bereits eine positive Entwicklung. Streitbarer Punkt bei der Aushandlung eines GAV: Mindestlöhne, auf denen die Journalistenvertreter beharren. (pv.ch)

Erfasst von admin am 23. September 2006

Ein Opfer klagt an

Ex-Kassenstürzler Urs P. Gasche hat ein Buch herausgegeben: «Geplagt und enteignet». Darin untersucht der Recherche-Journalist «die Süd- und Ostanflüge auf den Flughafen Zürich – und ihre Folgen für die Anwohner». Das Buch ist ein garantierter Bestseller (gilt ab 10‘000 verkauften Exemplaren), leben doch in den betroffenen Anflugschneisen weit über 100‘000 Menschen. Gasche lässt die Anwohner, die unter Nachtruhestörung, Lärm und der Entwertung des Besitzes leiden, zu Wort kommen. Publizist Gasche selbst hat die Konsequenzen gezogen. Er hat seinen Wohnort aus Gockhausen in der Südschneise nach Bern verlegt. Mitglied des Vereins «Flugschneise Süd – Nein» ist er aber geblieben. (pv.ch)

«Geplagt und enteignet», Urs P. Gasche (Hrsg.), Orell-Füssli-Verlag, CHF 19.80, ISBN 3-280-05211-2

Erfasst von admin am 23. September 2006

Forsters Fotografin

Die Fotografin Stefanie Schneider hat die Dreharbeiten zu Marc Forsters Psychostreifen «Stay» mit ihrer Kamera von nahe verfolgt. Die sehr ästhetischen Fotografien sind nun im Kunstraum «see|301» zu sehen. Der Filmregisseur selbst meint dazu: «Bei Stefanie erinnere ich mich nie an Details des Bildes, sondern nur an das Ganze. Zwischen Wirklichkeit und Traum wird bei ihr ein dritter Weg beschritten, der beides vereint und mich wahrhaftig mit künstlerischer visueller Freiheit beflügelt.» (pv.ch)

«Stay», Fotografien von Stefanie Schneider, 22.9. bis 27.9., jeweils am frühen Abend, Kunst- und Kulturraum see|301, Seefeldstrasse 301a, Zürich

Erfasst von admin am 19. September 2006

Journalisten im Pro-Litteris-Vorstand

Die Urheberrechtsgesellschaft der Autorinnen und Autoren hat am Samstag in Lausanne die jährliche Generalversammlung abgehalten. Die Themen waren alle erfreulich – zumal nach dem Bezug des Neubaus an der Zürcher Universitätsstrasse  Probleme mit der ersten Bauleitung nun Vergangenheit sind. Mit 25 Millionen Franken hat die Pro Litteris erneut Rekordgewinn eingefahren (dank Abgabe/Verwertung digitaler Medien) und kann entsprechend 16 Prozent mehr an die Mitglieder ausschütten. Der Verwaltungsaufwand wurde auf 25 Prozent gedrückt. Die schlanke Revision des Schweizerischen Urheberrchtsgesetzes, die ins Parlament kommt, ist im Sinn der Pro Litteris, da damit der Besitzstand gewahrt wird.
   In den Gesamterneuerungswahlen sind 3 neue Mitglieder in den Vorstand gewählt worden, darunter 2 Journalisten-Vertreter: Mathieu Fleury, Geschäftsführer von Impressum Schweiz, sowie Stefan Keller von Comedia. Zurückgetreten ist das ZPV-Mitglied Mürra Zabel. In 30 Jahren hat Pro Litteris ihre Mitglieder – hauptsächlich dank den Print-Journalisten – auf 7700 verhundertfacht. Rund 600 Mitglieder haben an der GV im Casino de Montbenon in Lausanne Teil genommen, ihnen wurde wie immer ein Rahmenprogramm mit Musik und Buffet-Dinner geboten. Die Pro Litteris schüttet Repografiegebühren an Autoren und Journalisten aus und verwaltet die Urheberrechte derer, die sie nicht ans Medienhaus abgetreten haben. (sut.)

Erfasst von admin am 18. September 2006

SF stellt auch erfolgreiche Sendungen ein

Neben Flops wie «Black‘n‘Blond» oder Überholtem wie «Lüthi & Blanc» stellt das Schweizer Fernsehen manchmal auch erfolgreiche Sendungen ein. Beispiel: «einfachluxuriös» (für einmal eine Sendung ohne «und», «&» oder «‘n‘» im Titel). Das gute Quoten aufweisende Reisemagazin wird nicht über Frühling 2007 hinaus weitergeführt, weil ein Programmplatz fehlt. Mittelfristig will SF wieder ein Tourismus-Format produzieren, hat aber noch keine zündende Idee, wie hausintern zu erfahren ist. Stark gefährdet ist eine weitere «und»-Sendung: «Eiger, Mönch und Maier». Nach der Kündigung von Moderatorin Anna Maier dürften die sinkenden Quoten von EMM Anlass für eine Evaluation geben. (pv.ch)

Erfasst von admin am 18. September 2006

Das «Einigungsamt» bietet auf

Am 21.9. werden die Verleger an den Runden Tisch gezwungen. Auf Antrag der Journalistenorganisation Impressum (der auch der Zürcher Presseverein angehört) hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement ein so genanntes Einigungsverfahren in der Auseinandersetzung um einen Gesamtarbeitsvertrag eingeleitet. Unter Androhung von Busse muss der Verband Schweizer Presse nun am Verhandlungstisch des SECO mit den Medienschaffenden sprechen. Eine Einigung ist weiterhin unwahrscheinlich. (pv.ch)

Erfasst von admin am 17. September 2006

Turm zu Tokyo

Der höchste TV-Turm der Welt soll in Tokyo zu stehen kommen. Dies meldet der Tobu-Konzern. Demnach soll bis 2012  für über 500 Millionen Franken der 610 Meter hohe Shin Tokyo Tower gebaut werden. Er wird doppelt so hoch wie der heutige Fernsehturm Tokyo Tower. Das Werk des Stararchitekten Tadao Ando wird dem Staatssender NHK und fünf privaten Kanälen diesen. Für Tokyo-Touristen ist eine Aussichtsplattform und ein Restaurant geplant. (pv.ch)

Erfasst von admin am 17. September 2006