Agenda

In den Goldtresor der ZKB

Der Schatz unterm Paradeplatz: Exklusive Führung für den ZPV. 9.9.2010, 11.30 – 13.30h. Leider schon ausgebucht! Mehr»

Deutschland Gastland am Medienball 2010

Am 30. Oktober 2010 findet die diesjährige Ausgabe des traditionsreichen „Schweizer Medienballs“ statt. Der Kartenvorverkauf ist eröffnet. Mehr»

Digitale Arbeitsinstrumente für Journalisten

SFJ-Weiterbidlungsseminar. Freitag, 5. November 2010, 10 – 16 Uhr, Zürich.
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November 2006
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Das Ballett «Don Quixote» am Zürcher Opernhaus

Die aktuelle Kulturkritik / Blick ins Feuilleton

Heinz Spoerli inszeniert den selten aufgeführten Tanzklassiker aus dem 19. Jahrhundert von Marius Petipa traditionell. Das Opernhaus-Orchester unter Peter Feranec spielt die Ballettmusik des österreichischen Komponisten Ludwig Minkus‘ beschwingt. Die ukrainischen Stars Anastasia und Denis Matvienko tanzen das Liebespaar Kitri und Basil meisterhaft und elegant. Das Ensemble wirkt präzise und gefühlvoll. Kostüme, Ausstattung, Bilder sind traumhaft. Das Publikum von Premiere und Folgeaufführungen schliesslich ist begeistert. Gut, hat Tanzmacher Spoerli sich des eingängigen Werks nach 1989 in Basel ein zweites Mal angenommen. Unter den Augen (und in den Träumen) des Ritters von der traurigen Gestalt und seines Dieners spielt sich ein komischer Liebesreigen ab, der mitreisst, heiter stimmt, ja glücklich macht, der aber auch Melancholie aufweist, den Abend sicher trägt. Ein wunderbares Ballett, eine gelungene Inszenierung. (sut.)

Voll des Lobs ist  – mit einer Ausnahme – auch die Presse.

Neue Zürcher Zeitung: «Das aus Kiew stammende Solistenpaar verzauberte durch Harmonie, jugendliche Ausstrahlung und fabelhafte Leichtigkeit in Sprüngen und Posen. Mit brillanter Technik brachten die beiden im Grand Pas de deux den Geist und Glanz der russischen Ballettkunst ein. Ein Fest für Ballettomanen.»

Tages-Anzeiger: «Heinz Spoerlis klassischer begeistert im Zürcher Opernhaus durch Leichtigkeit, Witz und zwei russische Stars.»

Aargauer Zeitung: «Effektvolle Gruppentänze, {…} eine berückend schöne Traumszene»

Der Bund: «Durch die klaren Symmetrien und kristallinen Ordnungen des Spitzentanzes werden die Gedanken weit, es scheint, als ob für Momente das Schwere abfällt von der Welt.»

Einzig der Blick ist nicht ganz zufrieden: «Es ist nicht einfach, ein Ballett-Stück von gestern heute im Stil von gestern aufzuführen. Die Tänzerinnen und Tänzer setzen die Spitze exakt auf den Ton, aber ihnen fehlt die erhabene Leidenschaft, wie man sie sich vorstellt, dass es sie früher gab. Da helfen auch keine klassischen Kostüme und kein realistisches Bühnenbild. Die Gefühle muss der Zuschauer selber mitbringen.»

7. und 8. November plus weitere Aufführungen in dieser Spielzeit. Infos: www.opernhaus.ch

Erfasst von admin am 6. November 2006

SI in US-Gefängnis verboten

Die «Schweizer Illustrierte» hat Post aus dem berühmt-berüchtigten Gefängnis von Huntsville im US-Staat Texas erhalten. Darin teilt die Haftanstalt mit, die SI könne bis auf weiteres nicht an Insassen ausgehändigt werden. Grund: «Sexually explicit material». Ungläubig blätterte SI-Nachrichtenchef Edi Estermann die vom Gefängnis beanstandete Nummer durch – und wurde auf Seite 34 fündig: In Briefmarken-grösse hat das hierzulande bei der ganzen Familie beliebte Magazin eine leicht bekleidete Fussballerfreundin gezeigt. Es bleibt die Frage: Welcher US-Häftling hat versucht, die SI zu bestellen? (pv.ch)

Erfasst von admin am 6. November 2006

Was Medienschaffende verdienen

Die Berufsverbände der Medienschaffenden führen in Zusammenarbeit mit dem Gewerkschaftsbund die bis heute umfassendste Lohnerhebung der Branche durch.

Machen Sie unter www.lohnstudie.ch mit bei der Umfrage (Deadline 15. November). Die Angaben sind anonym.

Ziel der Befragung ist es, die Löhne inner- und ausserhalb der Branche vergleichbar zu machen.

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Der Zürcher Presseverein ZPV ist die Standesorganisation der 2500 Medienschaffenden im Grossraum Zürich.

Die Geschäftsstelle führt Felix Aeberli. Der pensionierte Chef vom Dienst der «Schweizer Illustrierten» hat diesen Herbst die Geschäftsführung des Zürcher Pressevereins übernommen. Mit der Mandatierung Aeberlis fliesst viel Know-how in die Journalistenvereinigung.

Felix Aeberli, langjähriger SI-Fotograf, arbeitet bei diversen Ringier-Redaktionen immer noch per Mandat mit, kennt die Schweizer Medienszene und ihre Akteure und hat zudem dem Presseverein während mehr als einer Dekade als Vorstandsmitglied und als Präsident (bis 2004) vorgestanden.

Als erste Aufgabe im neuen Job hat Felix Aeberli den Zürcher Presseverein und die Dachorganisation Impressum Schweiz am Verlegerkongress in Interlaken vertreten.

Der ZPV-Vorstand selbst ist mit mehreren strategischen Entscheiden befasst, so etwa Änderungen bei der Zeitschrift «ZPV-News». Alle Projekte stehen im Zeichen von Sparbemühungen. Es wird ein ereignisreiches Geschäftsjahr erwartet, dessen Höhepunkt der Presseball Ende Oktober sein dürfte. Siehe auch Agenda. Medienschaffende erhalten die Karten für den Pressepall zu Spezialkonditionen.

Der Presseverein zählt über 1500 Journalistinnen und Journalisten als Mitglieder und vertritt die Interessen der Medienschaffenden im Raum Zürich-Schaffhausen.

Wichtigste Aufgabe des ZPV-Dachverband Impressum bleibt der Einsatz für einen GAV.

Auf Ersuchen von Impressum hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement in die Auseinandersetzung eingegriffen. Das SECO hat eine Verfügung erlassen, welche die beiden Parteien an den Runden Tisch bringt. Bis zum Abschluss des Einigungsverfahrens sind die Parteien verpflichtet, den Arbeitsfrieden zu wahren.

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Achtung: Mitglieder-Aufruf – e-Mail-Adresse melden.

Senden Sie uns bitte Ihre aktuelle e-Mail-Adresse an:

zpv@presseverein.ch

Der ZPV möchte Sie stets rasch, unkompliziert und individuell erreichen können.

Erfasst von admin am 5. November 2006

Top-VJs wechseln zu SF

Tele Züri muss zwei gewichtige Abgänge hinnehmen. Die erfahrenen VJs und Newsproduzenten Alexandra Gubser und Andy Müller wechseln beide zum Staatssender SF. Gubser wird per 1. Februar Reporterin bei der «Tagesschau», Müller wird Zürcher Korrespondent von SF. (pv.ch)

Erfasst von admin am 5. November 2006

Presseball – schreiben, was war

Samstag. Presseball. Ausgerechnet jetzt sperrt Zürich eine zentrale Brücke. Stau. Taxis und Limousinen der Schönen und Reichen fahren mit leichter Verspätung vor dem Zurich Marriott vor. Nicht mal der Bundesrat darf Blaulicht nutzen. Doch kurz nach 18 Uhr gehts los. Etwa mit einer Grossdelegation aus dem Hause Tamedia, das bei der baldigen Lancierung der TA-Regio-Splits hoffentlich keine Verspätung hat. Etwas Verspätung wird die «Südostschweiz am Sonntag» haben, die ihren Ballbericht, im Gegensatz zur Konkurrenz, erst in einer Woche bringt (Vorteil: ausgefeilte Sätze, nicht wie bei dieser Online-Berichterstattung). Oder mit einer Grossdelegation von Schweizer Presse. Vor allem aber vom Zürichberg und dem Wirtschafts-Zürich. Smarte Herren und schöne Damen in prächtigen Roben. Champagnerempfang. Arabella Kiesbauer und Rainer Maria Salzgeber als Moderatoren. Zypern als Gastland. Viergänger mit zypriotischem Einschlag. Traditionsgemäss wird am Zypern-Tisch – mit Generalkonsulin, Tourismusvertretern und Miss Mittelmeer – auch während des Essens geraucht. Die Ball-Organisation hat den Tisch deshalb direkt unter der Lüftung platziert. 22 Uhr. Eintreffen der Nach-Dinner-Gäste. Und Start der Tombola, bei der es ein Dutzend Traumreisen und teuren Schmuck zu gewinnen gibt. 22.30 Uhr. Balleröffnung. Walzer. Es rauscht einmal mehr die Ballnacht. Tele-Züri-Chefmoderator Hugo Bigi kommt aus seiner Suite, wo er sich vorher die TV-Show mit Hansi reingezogen hat. Nun spielt er auf dem 2. Floor mit der Journalisten-Band «Groove this». Die einzigen die nicht tanzen sind die vielen Männer (und eine Frau) mit Knopf im Ohr, die Blocher und die anderen Politiker nicht aus den Augen lassen. In der Männertoilette gibt es hochkarätige Gespräche von Wirtschaftsleuten zu überhören. Mitternachtsshow. Später Romantik auf den drei Dancefloors, in den Lounges und auf den zwei Terrassen. Tombola-Ziehung. Mit einer demotivierten Miss Mittelmeer und einer Jung-Journalistin, die dieses Jahr nicht nur den Journalistenpreis gewann, sondern jetzt auch noch einen 10‘000-fränkigen Tombola-Hauptpreis. Der Tagi-Chef hingegen muss sich mit einem Abo von «Vinum», das er ohnehin schon abonniert hat, zufrieden geben. Vorgerückte Stunde. Die Eingangskontrolle wird lasch. Zaungäste ohne Ticket tanzen fröhlich mit. «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel, der extra nicht am Bundesratstisch sass, weil ihm das doch etwas viel Nähe zur Macht gewesen wäre, ist einer der gefragtesten Gesprächspartner an diesem Abend. (Wohl etwas neidische) Kollegen bieten herum, was Google noch so Interessantes an den Tag bringt, wenn man den Titel des berühmten Köppel-Editorials «Schreiben, was ist» eingibt. Der 77. Presseball bietet Storys zu Hauf. Nur einer hat Pech. Ein Fotograf, der gleich für zwei Zeitungen fotografieren sollte, verschlief und kam 3 Stunden zu spät. Seine Journalistin hatte mittlerweile beherzt einen Gast angeheuert. Apropos verschlafen: Präsentatorin Arabella Kiesbauer schläft gegen Ballende versehentlich ein in ihrer Suite und verpasst die letzte Moderation, die Rainer Maria Salzgeber witzig alleine meistert. Viel gefragt sind die Gedanken- und Handleser, welche den Ballgästen die Zukunft voraussagen – was im Business mit sinkenden Auflagen insbesondere auch Chefredaktoren und Verleger interessiert. Tombola-Preise und Ballgeschenk (sowie den Pelz an der Garderobe) holen. Am 3. Floor in Ausgangsnähe, auf dem nun echt die Post abgeht und auf dem auch ein paar bekannte Journalisten zu Robbie-Williams-Sound tanzen, kommt fast niemand ohne ein letztes Tänzchen (oder wenigstens einen letzten Cognac) vorbei. Abkassieren. Die Gastarbeiterin aus dem Norden verlangt versehentlich Euro. Die Nacht ist lang geworden. Stau hats nun keinen mehr. Katerfrühstück im Kongresshaus. Später auf dem Nachhauseweg hält das Taxi an der ersten Zeitungsbox. Wow. Druckfrische Presseballberichterstattung. Für einmal waren die Kollegen vom Print schneller als die vom Online. (pv.ch)

Erfasst von admin am 5. November 2006

Schawi und Anna Maier ein Paar?

Diese News schlug selbst in der hart gesottenen Boulevardfraktion des Presseverein-Klatschs ein wie eine Bombe. Wie bitte?!? Roger Schawinski holt mit Anna Maier nicht nur eine talentierte Schweizer Moderatorin, sondern zugleich auch seine Lebenspartnerin zu Sat1?
   Natürlich wäre bei einer derart brisanten Meldung Vorsicht und genaues Überprüfen notwendig – würde es sich bei der Quelle nicht um die offizielle Website des von Schawinskis Sat1 mitveranstalteten Deutschen Fernsehpreises handeln. Und die werden ja wohl wissen, wer da so an der Seite eines ihrer Chefs über den roten Teppich wandelt. So also drucken wir nur ungläubig staunend ab, was wir da als Bildlegende auf www.deutscherfernsehpreis.de gelesen haben:
   «Der Überraschungsauftritt des Abends: Sat.1-Geschäftsführer Dr. Roger Schawinski mit seiner Lebensgefährtin Anna Mayer» (sic)
   Na, wenn das mal keine Überraschung ist! (pv.ch)

Offenbar wird presseverein.ch auch in Deutschland gelesen – die verfängliche Bildunterschrift ist mittlerweile deutlich entschärft worden (wenn auch Maiers Name noch immer falsch geschrieben ist): «Der Überraschungsauftritt des Abends: Sat.1-Geschäftsführer Dr. Roger Schawinski mit Moderatorin Anna Mayer.»

Erfasst von admin am 5. November 2006

Arabella eingeschlafen

Während die Party am Presseball auf drei Tanzflächen abging, relaxte Co-Präsentatorin Arabella Kiesbauer zwischen zwei Moderationen in ihrer Suite im Zurich Marriott – und schlief prompt ein. So kam es, das Rainer Maria Salzgeber die letzte Moderation des Balls zur Verwunderung der Gäste allein bestritt. (pv.ch)

Erfasst von admin am 5. November 2006

Blocher bald Afrikaner

Bundesrat Christoph Blocher hat am Zürcher Presseball Mauritius‘ Tourismusdirektor  Karl Mootoosami getroffen. Die beiden Männer unterhielten sich herzlich. Bekanntlich ist das wirtschaftlich tüchtige Mauritius eines der afrikanischen Länder, die dem Minister Freude bereiten. Und dank der Presseball-Tombola könnte Christoph Blocher bald äusserlich gut ins sonnenverwöhnte Mauritius passen: Er hat 11 Solarium-Gutscheine gewonnen, wie der «Blick» berichtet. (pv.ch)

Erfasst von admin am 5. November 2006

100 000 Abonnenten

Der 14-täglich erscheinende Duden-Newsletter zählt zu den erfolgreichsten seiner Art. Diese Woche meldete die Duden-Redaktion in Mannheim den 100‘000. Abonennten.

Seit Start des kostenlosen Serviceangebots bewegt sich die Abozahl ungebrochen nach oben. Alle zwei Wochen erhalten Sprachinteressierte via E-Mail eine unterhaltsame Kombination aus Informationen zur Rechtschreibung, Tipps zum Sprachgebrauch und Wissenswertem rund um die deutsche Sprache, ein Mix aus aktuellen und klassischen Themen.
    Im Sommer erfuhren die Leserinnen und Leser beispielsweise, wie man die Einwohner des WM-Teilnehmers Elfenbeinküste nennt (Ivorer) oder woher der Begriff „Hattrick“ stammt (ein Brauch im Kricketsport). Aber auch Dauerbrennerthemen wie korrekte Anrede- und Grussformeln werden im Newsletter behandelt. Gratis-Abo unter: www.duden.de/newsletter.
   Sämtliche bisher erschienenen Ausgaben des Newsletters stehen im Archiv auf der Homepage des Dudenverlags. Die Nutzung des Archivs ist kostenlos. (zvg)

Erfasst von admin am 5. November 2006