Global Investigative Journalism Conference 2010 vom 22. bis 25. April 2010 in Genf
Vom 22. April bis zum 25. April 2010 findet zum 6. Mal die «Global Investigative Journalism Conference» statt. Nach Kopenhagen (2001 und 2003), Amsterdam (2005), Toronto (2007) und Lillehammer (2008) wird das Treffen erstmals in der Schweiz organisiert und ist für Journalistinnen und Journalisten eine einmalige Gelegenheit, praktisch vor der Haustüre Toprechercheuren aus aller Welt zu treffen.
So zeigen Journalisten, wie das Gespräch mit Seepiraten in Gang kommt, wie Recherchen über die italienische Mafia erfolgreich sind, wie die Schweizer Bankenwelt am besten durchleuchtet werden kann, wie der Siemens-Skandal in Deutschland aufdeckt wurde oder was mit einfachen Kniffs alles aus dem Internet herauszuholen ist.
Unter den Referenten, die in Genf auftreten, finden sich Namen wie Claude Angeli, Chefredaktor der unabhängigen französischen Zeitung «Le canard enchaîné», Klaus Ott, preisgekrönter Redaktor der Süddeutschen Zeitung (Siemens-Skandal), Stephen Engelberg, Chefredakteur von ProPublica, einem Konsortium von unabhängigen amerikanischen investigativen Journalisten oder Pulitzer-Preisträger David Barstow.
An den vier Tagen bieten die Organisatoren von swissinvestigation.net, dem Verbund der Schweizer Recherchejournalisten, insgesamt mehr als 100 Workshops an. Anlässlich der Tagung wird zudem der “Club investigativ” gegründet, ein Deutschschweizer Verbund von Recherchierjournalisten.
Die Veranstaltung wurde möglich durch die Unterstützung von zahlreichen Verlagen und Behörden – unter anderem Tamedia, Ringier, Television Suisse Romande, das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie Stadt und Kanton Genf. Das laufend aktualisierte Programm und den Einschreibetalon findet sich unter www.gijc2010.ch.
